Beim Kauf von Ventilen geben viele Menschen nur die Ventilspezifikationen, den Typ und den Arbeitsdruck an. In der heutigen Marktwirtschaft ist dieser Ansatz jedoch unvollständig. Ventilhersteller entwickeln ihre eigenen Unternehmensstandards und Produkteigenschaften auf der Grundlage einheitlicher Designkonzepte, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Daher ist es wichtig, detaillierte technische Anforderungen vorzuschlagen, sich mit den Herstellern abzustimmen, um einen Konsens zu erzielen, und diese Details als Anhang zum Ventilbeschaffungsvertrag beizufügen. Heute wird COVNA die Faktoren besprechen, die beim Kauf von Ventilen zu berücksichtigen sind.

I. Allgemeine Anforderungen an Ventile
1. Die Ventilspezifikationen und -typen sollten den Anforderungen der Rohrleitungskonstruktionsdokumente entsprechen.
2. Das Ventilmodell sollte die Referenznummer des nationalen Standards enthalten. Wenn ein Unternehmensstandard verwendet wird, sollten relevante Details angegeben werden.
3. Der Arbeitsdruck des Ventils sollte gleich oder größer als der Arbeitsdruck der Rohrleitung sein. Wenn es die Kosten zulassen, sollte die Drucktoleranz des Ventils den tatsächlichen Arbeitsdruck der Rohrleitung überschreiten. Das Ventil muss dem einmaligen beidseitigen Betriebsdruck im geschlossenen Zustand ohne Leckage standhalten. Im geöffneten Zustand muss der Ventilkörper dem doppelten Arbeitsdruck standhalten.
4. Die Herstellungsstandards des Ventils sollten sich auf nationale Standardnummern beziehen. Wenn ein Unternehmensstandard verwendet wird, sollte dieser in den Beschaffungsvertrag aufgenommen werden.

II. Ventilmaterial
1. Ventilkörpermaterial: Hauptsächlich Sphäroguss, mit Güte und physikalisch-chemischen Testdaten.
2. Ventilschaftmaterial: Vorzugsweise Edelstahl (2CR13); Ventile mit großem Durchmesser sollten auch mit Edelstahl beschichtete Schäfte haben.
3. Material der Mutter: Sollte Aluminiumbronze oder Messingguss sein, mit höherer Härte und Festigkeit als der Ventilschaft.
4. Schaftbuchsenmaterial: Härte und Festigkeit sollten geringer sein als die des Ventilschafts und es sollte keine elektrochemische Korrosion am Ventilschaft oder -körper verursachen, wenn es in Wasser getaucht wird.
5. Material der Dichtfläche:
• Unterschiedliche Ventiltypen erfordern unterschiedliche Dichtungsmethoden und Materialien.
• Geben Sie bei Keilschiebern das Material des Kupferrings, die Befestigungsmethode und das Schleifverfahren an.
• Geben Sie bei weichdichtenden Absperrschiebern physikalische, chemische und hygienische Testdaten für das Gummimaterial an.
• Geben Sie bei Absperrklappen die Dichtungsmaterialien des Ventilkörpers und der Klappenscheibe sowie chemische und physikalische Testdaten an. Gummimaterialien sollten Hygieneanforderungen erfüllen, alterungsbeständig sein und eine hohe Verschleißfestigkeit aufweisen (z. B. NBR, EPDM). Die Verwendung von recyceltem Gummi ist strengstens untersagt.
6. Ventilschaftpackung:
• Muss jahrelang ohne Bewegung oder Alterung wirksam bleiben.
• Sollte auch bei häufigem Öffnen und Schließen eine gute Abdichtung gewährleisten.
• Vorzugsweise wartungsfrei oder mit einer Lebensdauer von mehr als zehn Jahren.
• Wenn ein Austausch erforderlich ist, sollte die Konstruktion einen Austausch unter Druck ermöglichen.

III. Getriebekasten
1. Die Material- und Korrosionsschutzanforderungen sollten zum Ventilkörper passen.
2. Das Getriebe muss abgedichtet sein und einem Eintauchen in eine Wassersäule von 3 Metern standhalten.
3. Die Einstellmutter für den Öffnungs- und Schließgrenzwert sollte sich im Getriebe befinden oder von außen mit einem Spezialwerkzeug befestigt werden.
4. Die Übertragungsstruktur sollte eine reibungslose Drehung des Ventilschafts ohne axiale Bewegung gewährleisten.
5. Die Abdichtung zwischen Getriebe und Ventilschaft sollte Leckagen verhindern.
6. Das Getriebe sollte frei von Schmutz sein und die Eingriffsbereiche der Gänge sollten geschmiert sein.

IV. Ventilbetätigungsmechanismus
1. Alle Ventile sollten im Uhrzeigersinn schließen.
2. Um die manuelle Bedienung zu erleichtern, sollte die Anzahl der zum Öffnen/Schließen erforderlichen Umdrehungen begrenzt sein (200–600 Umdrehungen bei großen Ventilen).
3. Das maximale Betriebsdrehmoment unter Rohrleitungsdruck sollte 240 N·m nicht überschreiten.
4. Das Betätigungsende des Ventils sollte einen standardisierten Vierkantschaft haben, der zum Boden zeigt, um eine direkte manuelle Betätigung zu ermöglichen. Ventile mit Handrädern sind für erdverlegte Rohrleitungen ungeeignet.
5. Öffnungs- und Schließanzeige:
• Die Skala sollte auf den Getriebedeckel oder das Außengehäuse gegossen werden, zum Boden zeigend, und mit fluoreszierender Farbe beschichtet werden.
• Die Anzeigenadel sollte aus Gründen der Haltbarkeit aus Edelstahl oder lackiertem Stahl (nicht aus Aluminium) sein.
• Die Nadel sollte nach der Kalibrierung sicher befestigt und verriegelt sein.
6. Verlängerungsstangen: Wenn sich der Betätigungsmechanismus und die Anzeige mehr als 5 Meter über dem Boden befinden, sollten Verlängerungsstangen installiert und fest befestigt werden, um die Bedienung und Überwachung zu erleichtern. Unterirdische Ventile sollten für den Betrieb keinen Zugang in eine Grube erfordern.

V. Ventilleistungstest
1. Für die Massenproduktion sollte eine unabhängige Behörde die folgenden Tests durchführen:
• Drehmomentprüfung unter Arbeitsdruck.
• Haltbarkeitstest der Dichtung unter kontinuierlichen Öffnungs-/Schließzyklen.
• Prüfung des Strömungswiderstandskoeffizienten unter Wasserströmungsbedingungen.
2. Werkstests vor dem Versand sollten Folgendes umfassen:
• Druckprüfung in geöffneter Stellung, um sicherzustellen, dass das Ventilgehäuse dem doppelten Arbeitsdruck standhält.
• Drucktest in geschlossener Position, um sicherzustellen, dass beide Seiten dem einmaligen Arbeitsdruck ohne Leckage standhalten können (bei Absperrklappen mit Metallsitz darf die Leckage die zulässigen Grenzwerte nicht überschreiten).
VI. Interner und externer Korrosionsschutz des Ventils
• Das Ventilgehäuse (einschließlich Getriebe) sollte gestrahlt und durch elektrostatisches Sprühen mit ungiftigem Epoxidharz in einer Dicke von mindestens 0,3 mm beschichtet werden. Bei großen Ventilen, bei denen elektrostatisches Sprühen unpraktisch ist, sollte eine gleichwertige Epoxidfarbe aufgetragen werden.
• Das gesamte Ventilinnere und die Telleroberfläche sollten beschichtet sein, um Korrosion und elektrochemische Reaktionen zwischen verschiedenen Metallen zu verhindern. Die glatte Oberfläche trägt außerdem dazu bei, den Wasserwiderstand zu verringern.
• Das verwendete Epoxidharz oder die verwendete Farbe muss eine zertifizierte Hygienekonformität aufweisen und den relevanten chemischen und physikalischen Standards entsprechen.

VII. Ventilverpackung und Transport
• An beiden Ventilenden sollten leichte Dichtplatten angebracht werden.
• Kleine und mittelgroße Ventile sollten mit Strohseilen festgebunden und vorzugsweise in Behältern transportiert werden.
• Ventile mit großem Durchmesser sollten einen einfachen Holzrahmen haben, um Schäden beim Transport zu vermeiden.
VIII. Dokumentation der Ventilfabrik
Ventile sind Geräte, daher sollte in der Werksdokumentation Folgendes angegeben sein:
• Ventilspezifikationen und -modell
• Arbeitsdruck
• Herstellungsstandards
• Materialdetails (Gehäuse, Spindel, Dichtung, Packung, Buchse)
• Angaben zum Korrosionsschutz
• Betriebsrichtung und Anzahl der Umdrehungen
• Betriebsdrehmoment unter Druck
• Herstellername, Produktionsdatum, Seriennummer und Gewicht
• Flanschspezifikationen (Lochdurchmesser, Anzahl der Löcher und Achsabstand)
• Maßdiagramm (Länge, Breite, Höhe)
• Strömungswiderstandskoeffizient
• Effektive Lebensdauer und Anzahl der Öffnungs-/Schließzyklen
• Werkstestergebnisse und Installations-/Wartungsanweisungen
COVNA Industrial Automation Co., Ltd. ist auf Forschung, Design, sales und Service von hochwertigen Regelventilen spezialisiert und hat das Ziel, ein globaler Anbieter von Automatisierungslösungen zu werden. Mit 19 Jahren Erfahrung in der Ventilindustrie hat COVNA ein unabhängiges System für geistiges Eigentum entwickelt und in Dongguan, China, mehrere Auszeichnungen für High-Tech-Leistungen erhalten. Im Jahr 2017 wurde COVNA als Hightech-Unternehmen ausgezeichnet.
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